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Weihnachtsrezepte
Weihnachtsgans
Die Weihnachtsgans ist der Klassiker am Heiligabend oder auch am 1. oder 2. Weihnachtsfeiertag. Der Ursprung der Weihnachtsgans geht auf den katholischen Brauch der Martinsgans zurück, die vor Beginn der adventlichen Fastenzeit am 11. November gegessen wird. Am Heiligabend endet diese Fastenzeit und es wird wieder eine Gans als Festtagsbraten zubereitet. Ein Ursprungslegende der Weihnachtsgans besagt, dass 1588 die englische Königin Elizabeth I. zur Weihnachtszeit gerade eine Gans verspeiste, als die Nachricht eintraf, dass die spanische Armada bezwungen worden sei. Aus Freude über diesen Sieg und als Zeichen eines guten Omens soll sie daraufhin die Gans zum Weihnachtsbraten erklärt haben. Der Brauch soll sich dann auch auf dem europäischen Kontinent ausgebreitet haben.
Zutaten für 8 Personen- 1 Gans (ca. 3,5 kg, frisch oder TK)
- Salz
- Pfeffer
- 2 EL Majoran
- Gänseleber
- 3 altbackene Brötchen
- 2 Zwiebeln
- 1 großer Apfel
- 150 g Schmant
- 3 Eier
- 1 Tasse Erbsen (TK)
- 2 EL gehackte Petersilie
- 1 TL Salz
- 1 TL Pfeffer
- Muskat
- 1 Glas Armagnac
- 1 Glas Bier
- Feine Speisestärke
Möglichst eine frische Gans nehmen. Eine tiefgefrorene Gans muss vorher aufgetaut werden. Gans ausnehmen, innen und außen gut waschen, trocken tupfen. Den Bürzel wegschneiden. Die Gans außen nur mit Salz, innen gut mit Salz, Pfeffer und Majoran einreiben. Leber und die eingeweichten Brötchen durch den Wolf drehen. Zwiebeln schälen, Apfel vom Kerngehäuse befreien, würfeln. Mit der Fleischmasse, dem Schmant und den Eiern gut verkneten. Die Erbsen unterheben und mit Petersilie, Salz, Pfeffer, Muskat und Armagnac pikant abschmecken. Die Gans mit der Masse füllen und zunähen. Die Gans im Backofen im geschlossenen Bräter in etwas Wasser 30 Minuten andünsten. Danach ohne Deckel bei 200° C ca. 3 Stunden braten, dabei mehrmals wenden und immer wieder mit etwas Bratflüssigkeit bestreichen. Nach Abschluss der Bratzeit die Gans aus dem Bräter nehmen, warm stellen. Den Bratenfond mit Wasser und Bier lösen, mit etwas Stärke binden, aufkochen und würzen. Dazu schmecken Apfelrotkraut und Knödel.





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